Die 500. MultiCut von EHT
geht nach Bayern

Im Familienunternehmen Erdwich aus Kaufering bei München laufen derzeit die Maschinen heiß. Die Auftragslage ist seit Ende 2012 so gut wie nie zuvor – die beste Zeit also für eine neue Investition.

 

Seit 40 Jahren ist Erdwich im Maschinenhandel tätig, seit 30 Jahren stellt das Familienunternehmen selbst Maschinen und Anlagen zur Aufbereitung und Zerkleinerung her. Die Einsatzgebiete der Maschinen sind vielfältig: von leistungsstarken Papierzerkleinerern über Elektronikschrott, der in seine kleinsten Einzelteile zerlegt und anschließend sortiert wird, bis hin zur Trennung von Kunststoff und Flüssigkeit bei Infusionsbeuteln. Für Erdwich spielt es dabei keine Rolle, wie komplex der Zerkleinerungs- oder Trennvorgang ist, jeder Kunde erhält eine individuelle, von einem hochspezialisierten Entwicklerteam entworfene Anlage – und die werden nach der Konzeption und Konstruktion oft ins Ausland geliefert: Mittlerweile beträgt der Exportanteil etwa 70 Prozent. Viele Kunden kommen aus China, auch die letzten großen Recyclinganlagen wurden von chinesischen Unternehmen in Auftrag gegeben. Seltener, aber mindestens genauso willkommen sind Aufträge aus dem eigenen Land. Aktuell entwickelt Erdwich für einen ostdeutschen Kunden eine Anlage, in der Kühlgeräte recycelt werden sollen.

 

Wenn das Geschäft so gut läuft, ist die Frage nach einer Modernisierung des Maschinenparks oft Teil der strategischen Überlegungen – so auch bei Erdwich. Anfang April traf schließlich die MultiCut der EHT Werkzeugmaschinen GmbH in Kaufering ein. Ein besonderer Tag für Erdwich: Die Inbetriebnahme wurde mit einem Essen für die komplette Belegschaft gefeiert. Und auch EHT feierte mit, denn es handelte sich um die 500. MultiCut, die von EHT ausgeliefert wurde.

 

Die Jubiläumsschere des Teninger Werkzeugmaschinenherstellers ergänzt den Produktionspark und ersetzt gleichzeitig die EHT-Tafelschere, die 21 Jahre bei Erdwich im Einsatz war. Die Entscheidung für eine neue EHT-Maschine war schnell gefällt: Zum einen war die Produktion mit der bisherigen Tafelschere gut eingespielt, zum anderen legt Erdwich großen Wert auf qualitativ hochwertige Produkte. Da es in den ganzen 21 Jahren nicht einmal notwendig war, den Kundendienst von EHT zu bemühen, sprach alles für eine Tafelschere des Werkzeugmaschinenherstellers aus Baden-Württemberg. Reinhard Hirschmiller, Produktionsleiter bei Erdwich, bringt es auf den Punkt: „Wenn man eine gute Erfahrung mit einem Produkt macht, möchte man nicht zu einem anderen Anbieter wechseln.“

 

Dank der hervorragenden Auftragslage kam die MultiCut vom ersten Tag an zum Einsatz: Mit der massiven, hydraulischen EHT-Schere werden Teile für Seitenwände, Trichter und Verkleidungsbleche für die Erdwich-Maschinen bis zu einer Blechstärke von 16 mm zugeschnitten. Eine Besonderheit der neuen MultiCut ist die innovative Steuerung EHT-ShearControl (ESC-Touch). So werden die Maschinenfunktionen etwa grafisch dargestellt, zudem lässt sich die Maschine schnell durch die parallele Achspositionierung einrichten. Die Befürchtung, die neue Steuerung könnte zu lernintensiv sein, bestätigte sich keineswegs, im Gegenteil: Die MultiCut ist einfach zu bedienen und dank der modernen Steuerung arbeitet sie noch genauer. Außerdem ist die Programmierung deutlich schneller und effizienter, da nur noch die Materialqualität und die Blechstärke eingegeben werden müssen. Auch bezüglich der Sicherheitstechnik ist die MultiCut natürlich auf dem neuesten Stand: In der Praxis bewährt sich vor allem das Lichtgitter, da der mechanische Handschutz bisher die Werkstücke verdeckte. Der jetzt freie Blick beschleunigt und vereinfacht die Arbeit an der Maschine deutlich.

 

Die Investition in die EHT MultiCut, die in der Serienproduktion ideal arbeitet, hat sich für die Firma Erdwich schon nach den ersten Wochen als richtige Entscheidung erwiesen – auf die nächsten 21 Jahre ohne Kundendienst!

 

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www.erdwich.eu/deutsch/aktuelles.php?id=96

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